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In letzter Zeit häufen sich Berichte in den Medien, dass es bei Photovoltaik Anlagen auf unseren Dächern viel Pfusch gibt. Dies soll vor allem Anlagen betreffen, die in den Jahren gebaut wurden, als es in der Branche zu einer Goldgräberstimmung kam.

Es ist mit Sicherheit richtig, dass gerade von fachfremden Firmen oftmals Anlagen gebaut wurden, die weder technisch, noch wirtschaftlich funktionieren können. Jedoch ist nicht alles, was dann als Pfusch am Bau bezeichnet wird, auch wirklich dem Bau selbst zuzurechnen.
Viele Komponenten wurden gerade in den Hochzeiten der EEG Vergütung nach Verfügbarkeit gekauft und nicht nach Qualität. Aber auch viele Hersteller von Komponenten haben versucht, im Einkauf zu sparen und somit oftmals nicht sonderlich haltbare Bauteile verwendet.
Prominente Beispiele hierfür sind Module, die auf Grund von mangelhaften Folien Schneckenspuren zeigen oder auch Wechselrichter, die auf Grund von billigen Kondensatoren vorzeitig ausfallen.
Bei Unterkonstruktionen und der Dachanbindung wurde oftmals nicht auf chemische Lokalelemente geachtet, so dass hier die Gefahr der Korrosion und somit im schlimmsten Fall der Absturz der gesamten Anlage droht.
Auch Kabel mussten oftmals billig sein, aber selbst bei UV festen PV-Kabeln besagt die Prüfnorm nur, dass sie 6 Jahre der direkten Sonneneinstrahlung standhalten müssen.

Viele Besitzer einer Photovoltaik Anlage vergessen, dass sie eine Energieerzeugungsanlage betreiben, die Wartung und Überwachung zu ihrer korrekten Funktion benötigt. Es werden nun ganz schnell auch Ausfälle, die den normalen Verschleiß an den Komponenten darstellen, als Baufehler gewertet. Die Ursache ist vielmals die, dass beim Verkauf der Anlage viele Verkäufer immer noch behaupten, diese Anlagen benötigen keine Wartung.
Jedoch ist eine Mindestwartung bereits in den Richtlinien VDE 0105-100 und VDE 0126-23 für gewerbliche Anlagen verbindlich alle 4 Jahre vorgeschrieben. Der sogenannte E-Check. Eine PV-Anlage ist schon aus der Tatsache heraus, dass der Strom gewerblich produziert wird, dem gewerblichen Bereich zuzurechnen. Neben dieser Sicherheitsprüfung ergeben sich eventuell noch weitere Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschriften und der Technischen Richtlinie Betriebssicherheit (TRBS1201)

Diesen Vorschriften folgend, wäre sogar eine tägliche dauerhafte Überwachung zumindest angeraten.

Hierdurch können – bei dementsprechend qualifizierten Systemen, wie dem FPM der Data Solar – auch schon kleine und kleinste Abweichungen von der Norm entdeckt werden und oftmals schon im Vorfeld beseitigt werden, bevor es zu ernsthaften Schäden oder Ertragsverlusten kommt.

Natürlich gibt es Baumängel und mit dem Maßstab, eine technisch und wirtschaftlich optimale Anlage unter Berücksichtigung der Umgebungsfaktoren zu bekommen, mussten wir bei bis zu 70 Prozent der Anlagen feststellen, dass Baumängel hier nicht relevant waren.
Durch unsere Unabhängigkeit (wir betreiben selbst keinen Anlagenbau) und unsere Erfahrung mit der Überwachung von Anlagen, können wir Ihnen hier über Gutachten gerne den Zustand Ihrer Anlage feststellen und Ihnen auch Sanierungskonzepte erarbeiten.

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